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Die Verkündigung
Jan van Eyck, Die Verkündigung, um 1434–36
- Maler
- Jan van Eyck
- Standort
- National Gallery of Art, Washington
- Bibelstelle
- Lukas 1,28
- Veröffentlicht
- 4. Oktober 2026
- Abbildung
- Wikimedia Commons, gemeinfrei ↗

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Jan van Eyck, Die Verkündigung, um 1434–36
Van Eyck verlegt die Szene in eine Kirche. Der Gruß des Engels steht in Gold in der Luft, und Marias Antwort steht auf dem Kopf, damit sie von oben zu lesen ist.
Die Tafel war wahrscheinlich der linke Flügel eines Triptychons. Die Kirche ist oben älter als unten: oben Rundbögen, unten Spitzbögen, als ginge das Gebäude selbst vom alten Bund in den neuen über. Maria ist viel zu groß für den Raum, und das ist Absicht.

Der Engel sagt: Ave gratia plena. Maria antwortet: Ecce ancilla Domini, siehe, ich bin des Herrn Magd. Ihre Worte stehen auf dem Kopf und rückwärts, dem Himmel zugewandt.

Aus dem oberen Fenster fallen sieben Strahlen, und auf ihnen kommt die Taube herab.

Die Bodenfliesen zeigen Szenen aus dem Alten Testament, darunter David, der Goliath tötet, und Simson, der den Tempel einreißt.