Martin, in schwarzer Rüstung und Federhut, beugt sich von seinem Schimmel und zieht das Schwert durch den roten Mantel. Zwei Bettler warten darauf: Einer kniet mit bloßem Rücken zu uns, der andere, den Kopf verbunden, starrt nach oben.
Van Dyck malte das Altarbild als junger Mann für die Dorfkirche von Zaventem bei Brüssel, wo es noch heute hängt. Die Geschichte endet nicht mit der Gabe. In der Nacht erscheint Christus dem Martin im Traum, bekleidet mit dem halben Mantel, und sagt zu den Engeln: Martin hat mich mit diesem Gewand bekleidet.