
Bild 2 / 8
Also hat Gott die Welt geliebt
Anthonis van Dyck, Die eherne Schlange, um 1618–20
- Maler
- Anthonis van Dyck
- Standort
- Museo del Prado, Madrid
- Bibelstelle
- 4. Mose 21,9
- Veröffentlicht
- 4. Oktober 2026
- Abbildung
- Wikimedia Commons, gemeinfrei ↗

Bild 2 / 8
Anthonis van Dyck, Die eherne Schlange, um 1618–20
Zwei Verse zuvor greift Jesus auf 4. Mose 21 zurück: Wer gebissen war und zur ehernen Schlange an der Stange aufsah, blieb am Leben. „Also muss des Menschen Sohn erhöht werden.“ Van Dyck war etwa zwanzig, als er malte, wie sich die Gebissenen der Stange entgegenstrecken.
Van Dyck malte dies in den Jahren, in denen er in Rubens' Werkstatt in Antwerpen arbeitete. Lange galt das Bild als ein Rubens, und am unteren Rand steht bis heute eine falsche Signatur mit dessen Namen.

Mose, von hinten gesehen, hält die Stange mit der ehernen Schlange hoch, und Hände strecken sich ihr entgegen.

Eine Gebissene wird von den Umstehenden der Stange zugewandt. Hinsehen ist alles, was von ihr verlangt wird.