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Die Geburt Christi
Robert Campin, Die Geburt Christi, um 1420–26
- Maler
- Robert Campin
- Standort
- Musée des Beaux-Arts, Dijon
- Bibelstelle
- Lukas 2,16
- Veröffentlicht
- 4. Oktober 2026
- Abbildung
- Wikimedia Commons, gemeinfrei ↗

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Robert Campin, Die Geburt Christi, um 1420–26
Maria kniet im weißen Gewand vor dem Kind, das nackt auf dem Boden liegt. Josef schirmt mit der Hand eine Kerze ab. Drei Hirten schauen über eine halbe Tür herein, und rechts knien zwei Frauen in reichen Kleidern, über ihnen Engel und lange Schriftbänder.
Die beiden Frauen sind die Hebammen einer alten Legende. Die eine, Salome, wollte nicht glauben, dass eine Jungfrau geboren hatte, und ihre Hand verdorrte; ein Engel fordert sie auf, das Kind zu berühren. Hinter dem Stall windet sich ein Weg durch eine Winterlandschaft einer aufgehenden Sonne entgegen, eine der frühesten solchen Landschaften der niederländischen Malerei.

Salome streckt ihre schlaffe Hand vor; die andere Hebamme wendet sich ihr zu.

Die Hirten sind leise herangetreten. Einer von ihnen trägt einen Dudelsack.

Der Weg, die kahlen Bäume und die Sonne über den Hügeln.