Alte Meister · Lukas 2,7 · 4. Oktober 2026 · 4 Bilder
Die Geburt Christi
Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
Das Kind liegt am Boden oder in der Krippe, und alle anderen sammeln sich darum. Drei dieser vier Gemälde sind Nachtstücke.
Das Kind liegt nackt auf dem bloßen Boden. Engel knien in schweren Gewändern, und von rechts drängen drei Hirten herein, gemalt mit groben Händen und offenen Mündern. Tommaso Portinari ließ den Altar in Brügge malen und nach Florenz verschiffen.
Eine kleine Tafel für die private Andacht. Das Kind ist die Lampe des Bildes: Es beleuchtet das Gesicht Marias und die kleinen Engel an der Krippe. Weit hinten gibt es ein zweites Licht, den Engel über dem Feld der Hirten.
Das Licht des Kindes ist so stark, dass eine Frau an der Krippe die Hand dagegen hebt. Maria, die ihm am nächsten ist, wird nicht geblendet. Über ihnen stürzen Engel auf einer Wolke herein.
Fünf Menschen stehen dicht um das schlafende Kind, und niemand spricht. Josef schirmt mit der Hand eine Kerze ab. Ein Lamm streckt den Kopf dazwischen und knabbert am Stroh.



