Alte Meister · Matthäus 2,11 · 5. Oktober 2026 · 6 Bilder
Die Anbetung der Könige
Und sie gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Zu Epiphanias: sechs Maler, von Giottos schlichter Tafel bis zu Velázquez' Familienbild.
Maria liegt unter einem Holzdach; Josef steht links mit einem Geschenk in den Händen. Der älteste König ist niedergekniet, hat seine Krone auf den Boden gelegt und hebt das Kind aus der Krippe. Zwei weitere Könige warten hinter ihm.
Ein Zug von Pferden, Jägern, Affen und Falken ist vor einer Höhle zum Stehen gekommen. Der älteste König küsst dem Kind den Fuß, der zweite kniet, und der jüngste wartet, während ein Page ihm die Sporen abnimmt. Alles glänzt von Gold.
Maria sitzt mit dem Kind erhöht in einer Ruine, Josef hinter ihr. Ein alter Mann in Schwarz kniet vor ihnen. Der Rest des Bildes ist gefüllt mit gut gekleideten Florentinern, die reden, zusehen oder uns ansehen.
Maria sitzt vor einer verfallenen Mauer und hält das Kind dem ältesten König entgegen, der kniet und ein Kästchen darbietet. Das Kind greift hinein. Zwei weitere Könige stehen dahinter, einer mit langen Locken, einer ein junger Afrikaner.
Die Figuren sind groß und stehen dicht. Maria hält das Kind, das vor dem Geschenk zurückweicht. Die beiden älteren Könige sind hagere Greise; der dritte, in weißem Mantel, wartet rechts mit einem seltsamen Gefäß. Hinter ihnen drängen Soldaten herein.
Eine junge Mutter hält ihr Kind aufrecht auf den Knien wie etwas, das sie vorzeigt. Das Kind ist fest gewickelt und blickt ruhig auf die Männer, die vor ihm knien. Es ist Abend; die Gesichter werden von der Seite beleuchtet.





